Alexandra Houdjakova

Alexandra Houdjakova

Gesang, Banane ’n‘ Sandwich

Geboren als russische Prinzessin zu St. Ottakring. Aufgewachsen in der Damenmaske des Theaters an der Wien, auf  Baustellen und in Piano-Bars. Erster Berufswunsch: Tanzgirl am Gürtel. Auch für alle Hauptrollen in Evita, Jesus Christ Superstar und Cats seit ihrem 4.Lebensjahr in Bereitschaft! Irgendetwas Glamouröses musste es schon sein. Ihr wurde schnell klar, dass sie wohl etwas Besonderes sein müsse, als sie mit nicht ganz 6 Jahren vor dem Berliner Kadewe stand – mit 100 DM bewaffnet um einzukaufen, was sie sich wünschte. Es wurden Gummireitstiefel in Größe 40 … vollgefüllt mit Zuckerln aus dem Dropshop. Schlaraffenland war also nicht weit. Auch ihre erste spirituelle Erfahrung traf sie in diesem Alter. Sie begegnete der Jungfrau Maria! Am langen Gang!! Im Theater an der Wien. Also kniete sie sich hin und betete schnell ein gelerntes „Gegrüßet seist du, Maria“, um darum zu bitten, weiterhin Prinzessin eines Zauberreiches zu bleiben und alles zu bekommen, was sie gerne hätte! 😉 Irgendetwas lief falsch. Könnte daran liegen, dass die „Jungfrau“ eine Schauspielerin namens Marikka Röck war … in einem glitzärndän Köstüm! Mit Diadem!! Da kann man sich schon mal irren … so als kleines Mädchen!

Durch die Symptome einer langen, schweren Krankheit namens „Pubertätia“ – in manchen Fällen dauert diese schon mal 20 Jahre, in der Wahnvorstellungen zu den am häufigsten beobachteten Auswirkungen zählen – wurde der Traum vom Prinzessinnen-Dasein absurderweise in einen „muss Prinzen suchen, wo ist er denn“ von dem schwer erkrankten Ego umgewandelt. Ein kleiner Umweg also. Nichts desto trotz wurde ihr mit 16 bewusst: Auf der Bühne regiere ich alleine!

Anfangs mit mehr Selbstvertrauen als mit Talent oder Fleiß gesegnet, ergriff die Musik die Führung und formte sie in den nächsten Jahren immer mehr zur Transporterin für Emotionen. Singen, tanzen, aufgescheucht rumrennen, fahren, schleppen, blöd schauen wurden zu ihrem Lebensinhalt. Bühnen, Zelte, Autos, Bars, Proberäume, Studios, Wohnungen, Garagen, Keller, Hotelzimmer wurden ihre Heimat.

Seit 2008 wieder zurück zu ihren Wurzeln und sich selbst am Weg auch gefunden. Seither Prinzessin in mehreren kleinen Königreichen. Mehrere musikalische Ritter zieren ihr Reich. Viele Hexen, MagierInnen, Elfen und Kobolde schützen es.

2009 erste Gehversuche in eigener Sprache in den Fußstapfen von Alexander Miksch und Otto Hablit.

Sie braucht es bunt gemischt, damit ihr in ihrem Reich nicht langweilig wird. Seit 2012 auch schauspielerisch tätig: mit Dr. Buschmann und Reneé Kellner als Miss Moneypenny in „Change Bond“ in Wien und Berlin. (Auch Berlin wäre als Dependance durchaus denkbar!)

Dann kam Ritter Wolfgang Laab, mit dem sich die Zusammenarbeit im Prinzessinnenmodus weiterleben lässt.
Dann kamen Sir Robby Lederer und Sir Peter Marnul.

Und dann kam Puschkawü.

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